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Großneuhausen

Großneuhausen

Ort, PLZ: Großneuhausen, 99625

Standort: Kirche St. Georg

Baujahr: 1865

Erbauer: Gerhardt, Friedrich

Art der Arbeiten: Restaurierung

Jahr der Überarbeitung: 2001

System: mechanische Schleifladen

Werke: Hauptwerk und Oberwerk C-f''' ,Pedal C-d'

Registeranzahl: zweiundzwanzig

Winddruck: 77 mm WS

Stimmtonhöhe: 436 Hertz b. 18°C

Stimmungsart: gleichstufig temperiert

Zum Tag des offenen Denkmals am 9.September 2001 erklang die sanierte Orgel der Kirche St. Georg erstmals wieder für die Öffentlichkeit.
Eine der schönsten Barockkirchen der Unstrut-Finne-Region
Organisten Instrumentenmacher Johann Nicolaus Bach (1669-1753) aus Jena, Erstabnahme der Orgel ein Großcousin des berühmten Johann Sebastian Bach, begutachtete sie und attestierte einen gelungenen Aufbau und einen guten Klang.
1728 Grundsteinlegung Kirche
1729 eingeweiht Kirche – ohne Orgel
Vertrag mit Gothaer Hoforgelbauer Christoph Thielemann (1682-1755) erhielt die alte Orgel und mit Orgelbauer Johann Friedrich Damm aus Kölleda, war „Konsorte“ und vorher vermutlich Lehre in Gotha absolviert. Er baute Orgel fertig, während Beteiligung Thielemann an Werk nicht mehr belegen lässt.
Bildhauer aus Buttstädt Johann Friedrich Wülcke
Abnahme „Attestat“von Bach bescheinigt, daß die Orgel „richtig und fleisig gearbeitet“ und der Klang „recht wohl angetroffen“ sei.
Gelungene Arbeit „wie solche bey beschehener Übergabe und Probe von dem berühmten Organisten Herrn Johann Nicolaus Bachen aus Jena befunden worden“

1865
Gerhardt, Friedrich Orgelbaumeister Merseburg,
1826 Kölleda-1922 Merseburg
Lernte ab 1841 bei Hesse in Dachwig war ferner Schüler von Kreutzbach, Buchholz, Sonreck, Korfmacher, Schmid und arbeitete in verschiedenen ausländischen Orgelbauwerkstätten. 1853 machte er sich in Kölleda selbstständig und verlegte 1863 seine Werkstatt nach Merseburg.
Die Orgel war lange Jahre in einer Scheune ausgelagert. Viele Holzteile waren extrem vom Wurm befallen, es gab große Schäden, besonders an den Windladen und den Holzpfeifen. Die Metallpfeifen waren durch die Umlagerung teils extrem stark deformiert. Es waren umfassende Arbeiten nötig um das Instrument wieder so herstzustellen. Es hätten viele Teile, so auch die Laden rekonstruiert werden müssen, dafür fehlten jedoch die Mittel.

Die grösste Pfeife ist etwa 5,00 m lang und die kleinste ca. 1,5 cm. Dadurch liegt die Tonfrequenz zwischen 30 und 9.000 Hz.

Anzahl der Pfeifen: 537 Holzpfeifen 677 Metallpfeifen
Gesamtpfeifen: 1.214

Informationsblatt zur Orgel in Großneuhausen

Disposition Großneuhausen

Bilder zur Orgel in Großneuhausen

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