Februar

Innsbruck Pradl (Österreich)

– Verschmutzung –

Sie kennen das: „Allen Mühen bleibt zum Trutz, lebenslänglich Staub und Schmutz, ungeliebter Wegbegleiter.“

Durch die Luftbewegung verteilen sich die beiden unbemerkt auch in jeder Orgel. Im Schnitt lohnt sich hier etwa alle zwanzig Jahre eine grundhafte Reinigung. Wussten Sie, dass Staub eine Lebensgrundlage für Schimmelpilze bildet? Vor allem aber geht es um die Funktionalität des Instrumentes: wenn sich der Dreck in die Pfeifen setzt, dann wollen besonders die kleineren Exemplare irgendwann nicht mehr richtig klingen. Sie halten die Stimmung nicht, sprechen nicht mehr gut an, und manchmal sprechen sie auch einfach gar nicht mehr. Bei großen Verschmutzungen sind Stimmarbeiten grundsätzlich unangebracht.

Wenn einmal Bauarbeiten anstehen, sollte man sein Instrument lieber einhausen lassen. Auch lohnt es die Decke und Rückwand über und hinter der Orgel regel-mäßig zu überprüfen, damit gröbere Putz- und Schmutzteile gar nicht erst die Chance bekommen, im Orgelinneren Zuflucht zu suchen.